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Backup Funktionalität (Ersatzschaltung) |
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Eines der neuen Merkmale des
1. Allgemein Backup bedeutet, dass automatisch eine Ersatzschaltung aufgebaut wird, sobald die Hauptstrecke die Synchronisation (Framing) verliert. Bei der Backup-Funktionalität des Im Backup Modus laufen beim Die Backup Funktionaliät ist der Gateway Funktionalität ähnlich. Bei beiden arbeiten zwei Untermodule. Im Gegensatz zum Gateway Modus wird im Backup Modus das letze Untermodul nur aktiviert, wenn die Strecke des ersten Untermoduls nicht mehr synchronisiert ist (!). Beim Gateway Modus muss das erste Untermodul synchronisiert sein, damit das letzte Untermodul läuft.
X.21 Satellitenstrecke mit ISDN Ersatzschaltung
Das obere Bild zeigt wie eine X.21 Satellitenstrecke (MPEG L2 und 256 kbit/s) gesichert wird durch eine ISDN-Strecke mit AAC (MPEG 4) und 128 kbit/s. Die Audioqualität der Ersatzstrecke ist ungefähr die der Hauptstrecke, da AAC (MPEG 4) das wesentlich effizientere Codierverfahren ist.
2. Einzustellende Parameter Im Backup Modus müssen zwei Parameter gesetzt werden: 2.1 Backupzeit Die Backupzeit legt fest (in ms), wie lange die Hauptstrecke die Synchronisation verloren haben muss, bevor die Ersatzstrecke geschaltet wird. Ferner wird durch sie auch festgelegt, wie lange die Hauptstrecke wieder in Ordnung sein muss bevor auf diese zurückgeschaltet wird. 2.2 Backupverbindung Die Backupverbindung kann folgendes sein
oder
Anmerkung: Um zu vermeiden, dass jeder kleine Synchronisationswackler die Ersatzstrecke aufbaut, sollte die Backupzeit 2.000 ms nicht unterschreiten Anmerkung 2: Ist bei einer Ersatzschaltung eine X.21/V.35 Verbindung involviert (egal ob Haupt- oder Ersatzstrecke), dann muss die Backupzeit mindestens auf 3.000 ms gesetzt werden.
3. Einschränkungen Theoretisch kann jede Übertragungsschnittstelle für jede andere Übertragungsschnittstelle eine Ersatzschaltung aufbauen. Es gibt aber ein paar Einschränkungen:
4. Zu berücksichtigende Punkte Im folgenden Kapitel wird angenommen, dass die Backupverbindung über das zweite Untermodul läuft (wie es beim CENTAURI II 300x; CENTAURI II 330x, MERKII und GANYMED 1102 der Fall ist). 4.1 Verwendung der letzten ISDN B-Kanäle Da es keinen Parameter gibt, der festlegt, welche B-Kanäle von 1. Untermodul (Hauptstrecke) und welche vom 2. Untermodul (Ersatzstrecke) verwendet werden, benutzt die Ersatzstrecke automatisch die letzten B-Kanäle. Dies bedeutet konkret:
4.2 Untermodule verwenden verschiedene IP-Ports z.B.: 88.217.252.72:5004
5. Nützliche Hinweise 5.1 Unabhängiges Testen der Haupt- und Ersatzstrecke Bevor der Backup Modus aktiviert wird, sollte ersteinmal sowohl die Hauptverbindung als auch die Ersatzverbindung unabhängig voneinander getestet werden. Dabei müssen natürlich die Hinweise aus den Punkten 3 und 4 beachtet werden. 5.2 Aktivierung des Backup Modus bei beiden Mayah Codecs Wenn die Ersatzverbindung zwischen den gleichen Mayah Codecs aufgebaut werden soll wie die Hauptverbindung, dann sollte auch beim nicht-verbindungsaufbauenden Mayah Codec der Backup Modus aktiviert werden. Dabei sollte für die Ersatzschaltung der gleiche Telefonbucheintrag verwendet werden wie beim verbindungsaufbauenden Mayah Codec, mit aber folgenden Änderungen:
6. Konfiguration Der Backup Modus kann über den Menüpunkt Einstellungen/Andere aktiviert werden.
7. Änderung beim Hauptfenster Bei aktiviertem Backup Modus wird das ausgewählte Untermodul auch im Hauptfenster angezeigt. Ferner kann man mit den Tastenkombinationen <STRG><1> und <STRG><2> zwischen den Untermodulen umschalten.
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