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Gateway Funktionalität |
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Eines der neuen Merkmale des
1. Allgemein Als Gateway ist ganz allgemein ein Gerät definiert, dass eine Protokollumsetzung zwischen verschiedenen Netzwerken und Anwendungen durchführt. Dabei ist eine Umsetzung auf allen sieben Schichten des ISO/OSI Schichtenmodells möglich. Unter der Gatewayfunktionalität des Im Gateway Modus laufen beim Die Gatewayfunktionalität ist der Backup Funktionalität ähnlich. Bei beiden arbeiten zwei Untermodule. Im Gegensatz zum Backup Modus wird im Gateway Modus das letze Untermodul dann aktiviert, wenn die Strecke des ersten Untermoduls synchronisiert ist. Beim Backup Modus wird durch Ausfall der Synchronisation beim ersten Untermodul die Verbindung des Backup Untermoduls aktiviert.
ISDN/IP-Multicast Gateway Funktionalität
Das obere Bild zeigt wie über ISDN empfangenes Audio (MPEG L2, 32 kHz, 128 kbps, joint stereo) in ein LAN per IP-Multicast mit der Qualität AAC (MPEG2), 48 kHz, 128 kbps, stereo weitergeleitet wird.
2. Einzustellende Parameter Für den Gateway Modus müssen zwei Arten von Parametern gesetzt werden. 2.1 Gateway Verbindung Die Gatewayverbindung kann folgendes sein
oder
2.2 Audioschnittstelle Beim Gateway Modus wird das Audio intern über die Audioschnittstellen weitergeleitet. Deshalb muss der Audioausgang des ersten Untermoduls identisch zum Audioeingang des Gateway Untermoduls sein (meist Untermodul 2). Das heisst, dass bei Verwendung eines Telefonbucheintrages für die Gatewayfunktionalität, die Audioquelle des Encoderprofils identisch zum Audioausgang des Untermoduls 1 sein muss. Deshalb wird häufig folgende Konfiguration genommen:
Wenn das Audio auch zurückgeroutet werden soll, dann muss ferner der Audioeingang des Untermoduls 1 mit dem Audiotyp des Dekoderprofils des Gateway Telefonbucheintrages übereinstimmen. Anmerkung Das Audio wird wird im unkodierten Zustand geroutet d.h. es findet keine Transcodierung statt sondern es entsteht im Gateway Modus eine weitere Codier-Generation.
3. Einschränkungen Theoretisch kann Audio von jeder Übertragungsschnittstelle zu jeder anderen Übertragungsschnittstelle weitergeleitet werden. Es gibt aber ein paar Einschränkungen:
4. Zu berücksichtigende Punkte Im folgenden Kapitel wir angenommen, dass die Gatewayverbindung über das zweite Untermodul läuft (wie es beim CENTAURI II 300x, CENTAURI II 330x, MERKII und GANYMED 1102 der Fall ist). 4.1 Verwendung der letzten ISDN B-Kanäle Da es keinen Parameter gibt, der festlegt, welche B-Kanäle vom 1. Untermodul (Hauptstrecke) und welche vom 2. Untermodul (Gatewaystrecke) verwendet werden, benutzt die Gatewaystrecke automatisch die letzten B-Kanäle. Dies bedeutet konkret:
4.2 Untermodule verwenden verschiedene IP-Ports z.B.: 88.217.252.72:5004
5. Nützliche Hinweise 5.1 Unabhängiges Testen der Haupt- und Weiterleitungsstrecke Bevor der Gateway Modus aktiviert wird, sollte ersteinmal sowohl die Hauptverbindung als auch die Gatewayverbindung unabhängig voneinander getestet werden. Dabei müssen natürlich die Hinweise aus den Punkten 3 und 4 beachtet werden. 5.2 Keine Weiterleitung von Zusatzdaten Standardmässig werden keine Zusatzdaten weitergeleitet.
6. Konfiguration Der Gateway Modus kann über den Menüpunkt Einstellungen/Andere aktiviert werden.
7. Änderung beim Hauptfenster Bei aktiviertem Gateway Modus wird das ausgewählte Untermodul auch im Hauptfenster angezeigt. Ferner kann man mit den Tastenkombinationen <STRG><1> und <STRG><2> zwischen den Untermodulen umschalten.
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