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Allgemein
GPIO ist die englische Abkürzung für General Purpose Input/Output. GPIO Schnittstellen besitzen in der Regel Schaltein- und –ausgänge.
Der CENTAURI II hat zwei GPIO Schnittstellen:
| • | TTL I/O d.h. TTL Ein- und Ausgänge
Diese TTL Schnittstelle ist als 25 polige DB Buchse ausgeführt. |
| • | Optokoppler Eingänge Relais Ausgänge (optional)
Die Optokoppler-Eingangs-Relais-Ausgangs Schnittstelle ist als 37 polige DB Buchse ausgeführt. |
Grundsätzlich kann die GPIO Schnittstelle auf zweierlei Art verwendet werden:
| • | Fernwirkfunktionalität
Die Zustände der GPIO Eingänge (0 oder 1) werden auf die Zustände der Ausgänge des Gegenstellen CENTAURI übertragen. Der Informationsaustausch erfolgt über den Zusatzdatentransfer. Damit können z.B. entfernte Geräte oder LED-Signalisierung ein- und ausgeschaltet werden. |
| • | Ereignis-Aktions-Programmierung
Eines der besonderen Merkmale des CENTAURI ist die Ereignis-Aktions-Programmierung. Dieses Feature erlaubt es dem erfahren Benutzer, sein CENTAURI im gewissen Rahmen auf seine Anforderungen anzupassen.
Wie die Ereignis-Aktions-Programmierung funktioniert ist allgemein in der englischen Application Note 4 beschrieben (www.mayah.com/content/download/pdfs/appnotes/centauri/a_n_e_004.pdf).
Die GPIO Schnittstelle kann bei der Ereignis-Aktions-Programmierung verwendet werden. Es ist z.B. möglich, spezielle Funktionen am CENTAURI auszuführen, indem man externe Schalter schliesst bzw. öffnet. Ein gutes Beispiel dafür liefert die englische Application Note 3 (www.mayah.com/content/download/pdfs/appnotes/centauri/a_n_e_003.pdf).
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Alle GPIO Ausgänge können mit dem Centauri Befehl ‘TTL_IO’ gesetzt werden. Alle Centauri Befehle sind im englischen Communication Reference Manual beschrieben. (www.mayah.com/content/download/pdfs/manuals/communication-reference_man.pdf).
Unterschiede der GPIO Schnittstellen
Die TTL Schnittstelle hat fünf Ein- und Ausgänge. Deren Pinbelegung ist im englischen Interface Manual (www.mayah.com/content/download/pdfs/manuals/centauri-interface_eng.pdf) beschrieben.
Die Optokoppler-Relais-Karte hat acht Ein- und Ausgänge. Die Pinbegung ist im Diagramm weiter unten beschrieben.
Es gibt drei Gründe, warum die Optokoppler-Relais-Karte empfehlenswert ist:
| • | Acht zusätzliche Ein- und Ausgänge stehen für die Ereignis-Aktions-Programmierung und Fernwirkfunktionlität zur Verfügung |
| • | Relais sind wesentlich höher belastbar als TTL Ausgänge (CENTAURI Relais: 1A bei 24 V; CENTAURI TTL Ausgang: max 4 mA bei externer Beslastung bzw. 1 mA als Quelle). |
| • | Optokoppler Eingänge und Relaisausgänge sind potentialfrei |
Pinbelegung der Optokoppler-Relais-Karte:

Prinzipdarstellung eines Optokopplers:

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