Netzwerk Konfiguration

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Dieser Dialog erlaubt, die elektrische und die optische Netzwerk-Karte zu konfigurieren. Dabei ist die elektrische immer die erste und die optische immer die zweite Netzwerk-Karte.

Anmerkung:

Jedes Codec_Name_arial12_001 besitzt eine elektrische Netzwerk-Karte, während die optische optional ist.

 

Dialog ‚Netzwerk Konfiguration’:

 

Netzwerk003

 

Schnittstelle

Hier wird ausgewählt, welche Netzwerk-Karte konfiguriert wird:

Schnittstelle 1:        Elektrische Netzwerk-Karte
Schnittstelle 2:        Optische Netzwerk-Karte

 

Adresse

Hier wird die IP-Adresse der entsprechenden Netzwerk-Karte gesetzt.

 

Netzmaske

Hier wird die die Subnet-Maske der entsprechenden Netzwerk-Karte gesetzt.

 

Gateway

Hier wird die IP-Adresse des Gateways der entsprechenden Netzwerk-Karte gesetzt.

 

DNS Server

Hier wird die IP-Adresse des DNS Servers der entsprechenden Netzwerk-Karte gesetzt (DNS = englisch für Domain Name System).

 

SNMP Manager

Hier wird die IP-Adresse des SNMP Managers der entsprechenden Netzwerk-Karte gesetzt (SNMP = englisch für Simple Network Management Protocol).

Diese Adresse ist das Ziel der SNMP-Traps.

 

Übertragungsrate

Hier wird die Übertragungsrate der entsprechenden Netzwerk-Karte auf einen der folgenden Werte gesetzt:

Auto (i.e. Übertragungsrate eines 10 oder 100 Mbit/s Netzwerkes wird
automatisch bestimmt)
10 Mbit/s
100 Mbit/s

 

Duplex

Hier wird der Duplex-Modus der entsprechenden Netzwerk-Karte auf einen der folgenden Werte gesetzt:

Auto (i.e. Duplex Modus des Netzwerkes wird automatisch bestimmt)
Half
Full

 

Paketgrösse

Hier wird die Paketgrösse der UDP/IP Datagramme gesetzt. Die maximale Grösse ist 1.514 Bytes.

 

Verzögerung
Hier wird die Audio-Verzögerung bei IP Übertragung in ms gesetzt. Der maximale Wert beträgt 5.000 ms.

Je grösser dieser Wert ist, desto grösser ist der Empfangspuffer und desto stabiler ist die IP-Übertragung. Damit können z.B. Jitter Probleme gelöst werden.

 

Paket Modus

Hier wird eingestellt, wie der CODEC_NAME_ARIAL12_001 seine IP Pakete erstellt, vorausgesetzt der Codec_Name_arial12_001 hat die System Version 2.2.0.0 (oder höher) implementiert.

Variable (Wert im Auslieferungszustand)
Hierbei werden die Audionutzdaten (Payload) auf den nächsten ganzen MPEG-Frame bzw. auf den nächsten Audioblock gerundet.
Vorteil:
Jedes Paket hat nur ganze MPEG-Frames bzw. ganze Audioblöcke.
Nachteil:
Bei Algorithmen mit variabler Framelänge (z.B. AAC) kann die maximal mögliche Paketgrösse überschritten werden und dadurch der IP-Oberhead stark ansteigen.
Fixed
Hierbei haben die Nutzdaten jedes Paketes genau die Grösse wie der Wert Paketgrösse eingestellt im Menüpunkt Einstellungen/Netzwerk (d.h. die Pakete werden nicht auf volle MPEG-Frames oder Audioblöcke gerundet).
Vorteil:
Selbst bei Algorithmen mit variablen Frames wie AAC ist die Paketlänge immer gleich lang und es besteht nicht die Gefahr, dass die maximal erlaubte Paketlänge überschritten wird.
Nachteil:
Pakete können nicht vollständige Audioframes bzw. Audioblöcke enthalten, was ein Problem beim Verlust von Paketen darstellen kann.
Sync.
Gleiches Verhalten wie bei der Einstellung fix aber die Pakete werden immer im gleichen zeitlichen Abstand versendet.
Vorteil:
Gleicher Vorteil wie bei fix und zusätzlich bessere Anpassung an Netzwerk-Equipment, welches Pakete mit immer gleichen zeitlichen Abstand erwartet.
Nachteil:
Gleicher Nachteil wie bei der Einstellung fixed.

 

FEC

Mit FEC (englisch für Forward Error Correction; deutsch Vorwärtsfehlerkorrektur) – können verlorene IP Pakete wiederhergestellt werden. Dafür müssen aber zusätzlich redundante Daten übertragen werden. FEC wird ab der Systemversion 3.2.0.122 unterstützt. Folgende Werte können eingestellt werden:

no: keine FEC Fehlerkorrektur (Wert im Auslieferungszustand)
lowestdelay: FEC mit sehr kurzer zusätzlicher Verzögerung
lowdelay: FEC mit kurzer zusätzlicher Verzögerung
middledelay: FEC mit mittlerer zusätzlicher Verzögerung
lowbitrate: FEC, das nur eine relativ geringe zusätzliche Bitrate benötigt
highsecurity: FEC mit sehr hohem Korrekturpotential

FEC funktioniert nur bei RTP Verbindungen.

Einerseits erhöht FEC die Übertragungssicherheit, anderserseits steigt sowohl die Bitratenanforderung als auch die Verzögerung an. Um die beste Einstellung zu finden, ist das Kapitel Einstellung für synchronisierte Verbindungen/Wie baue ich IP Verbindungen auf/FEC hilfreich.