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Positive Entwicklungen auf dem Inlandsmarkt und daraufolgendes Umsatzwachstum vieler deutschen Firmen stehen seit dem Jahr 2006 im Mittelpunkt verschiedener Berichte, Analysen und Diskussionen. Auch die Hi-Tech-Branche, inklusive des traditionell starken Bereichs für professionelle Audiotechnik, profitiert von diesen Tendenzen. Als ein deutsches Unternehmen erlebte auch die Firma MAYAH die wesentliche Zunahme in den Verkäufen und Vermietungen ihrer Produkte innerhalb Deutschlands, vor allem vor und während der Fußballweltmeisterschaft 2006. Das bedeutet aber nicht, dass der Außenhandel für die Firma weniger interessant geworden ist. Im Gegenteil, Auslandsbeziehungen von MAYAH wachsen und breiten sich immer weiter aus.
Zur Zeit exportiert einer der führenden Codec-Hersteller seine Produkte in 61 Länder, was mehr als 65% des Umsatzes entspricht. „Im Jahr 2007 werden sich unsere Zahlen im Bereich Export wahrscheinlich noch weiter steigern. Für uns gibt es ein großes Potential, sowohl in den bereits entschlossenen Märkten, als auch in den sogenannten Schwellenländern - sagt Detlef Wiese, einer der Gründer und Geschäftsführer von MAYAH Communications GmbH. Diese Meinung äußerte er im Interview mit Pro Sound News Europe Magazin zum Thema „Business in Deutschland“.
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| ESC 2006 in Athen |
SONDERMELDUNG:
Genau wie im Jahr 2006 in Athen, hat sich der federführender Sender YLE für den kommenden Eurovision Song Contest 2007 in Helsinki, der YLE, für MAYAH MERK II Audio Codec/Mixer entschieden. Die Geräte werden als Hauptwerkzeug für Kommentatoren aus sämtlichen Teilnehmerländern eingesetzt.
Im Vergleich zum vorigen Jahr ist die Zahl der Teilnehmer um fünf Künstler auf 42 gewachsen. Tschechien und Georgien sind zum ersten mal dabei, Österreich und Ungarn, die das letzte Event verpassen mussten, kehren jetzt zurück, während Serbien und Montenegro zum ersten mal als souveräne Staaten auftreten.
50 MERK II wurden durch den finnischen Systemintegrator und MAYAH Distributor in Finnland, die Firma Qualitron Oy Ab, von dem YLE gemietet. Weitere Meldungen über MAYAH auf dem Eurovision Song Contest in Helsinki folgen.
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Der erste private Hörfunksender Japans Mainichi Broadcasting System (MBS) aus der Region Kansai hat sich für MAYAH Centauri II entschieden, um seinen Audiocodecsbestand komplett zu aktualisieren. Die Installation wird durch den Systemintegrator und MAYAH Distributor MTC Japan durchgeführt. Es werden 12 Centauris für einen effektiven Programmaustausch zwischen MBS und weiteren Broadcastern eingesetzt. Weitere zwölf Centauris verwendet der Sender für Verbindungen zwischen seinem Hauptsitz in Osaka und den Studios in Tokio. Diese Geräte werden bereits im April 2007 in Betrieb genommen. Audio wird im traditionellen Format (MPEG Layer 2) übertragen.
Für den Programmaustausch mit den anderen Sendern kommen auch IP- und ISDN-Schnittstellen, sowie viele weitere im Centauri II verfügbare Codierverfahren zum Einsatz. Je nach den Fähigkeiten der Gegenstelle. Centauri II Audio Gateway Codecs können eine Verbindung sowohl zu älteren Codecs von verschiedenen Herstellern, als auch zu den neuesten IP-Codecs, die über eine standard-basierte Implementierung von SIP/RTP verfügen, automatisch aufbauen. Diese beispiellose Kompatibilität der MAYAH-Produkte zusammen mit den umfangreichen Möglichkeiten, die Codecs über IP-Netzwerk zu steuern, ist ein Hauptgrund für die Wahl des japanischen Senders.
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MAYAH Ganymed 1102 IP Audio Codecs und Ganymed 1002 IP Audio Decoder wurden für das neue IP-basierte Kontributions- und Distributionsnetzwerk des Indonesischen öffentlich-rechtlichen Hörfunks Radio Republik Indonesia (RRI) ausgewählt. Das Netzwerk-Projekt wurde von Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH und ND SatCom AG realisiert.
Indonesien besteht aus 18.000 Inseln, davon sind rund 6.000 bewohnt. Es galt als eine echte Herausforderung, mehr als 200 Millionen Einwohner mit den nationalen und regionalen Nachrichten zuverlässig zu versorgen.
Im neuen IP-Netzwerk des RRI werden regionalen und nationalen Inhalte aus 21 Studios in Form von IP-Datenströmen gesammelt. Diese werden von den MAYAH Ganymed 1102 IP Audio Codecs encodiert. Die Daten werden dann mittels Multicast Übertragung über den Satelliten an 95 Rundfunksender übermittelt, wo sie jeweils von einem Ganymed 1002 IP Audio Decoder decodiert und über seine professionellen Audioausgänge in die Studio-Umgebung oder direkt an den Sender weitergegeben werden.
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Session Initiation Protocol (SIP)
Es ist fast ein Jahr vergangen, seit MAYAH eines der heißesten Themen der Branche angesprochen hat: die Verwendung des SIP-Protokolls für professionelle Ton- und in Zukunft auch Videoübertragung über IP-basierte Netzwerke. Nach mehreren erfolgreichen Seminaren und Workshops, sowie nach der Entstehung der Audio-via-IP Experts Group berichtet MAYAH über die gesammelten praktischen Erfahrungen und „know-how“.
Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein textbasiertes Verhandlungsprotokoll, mit dem Verbindungen auf Basis des Internet Protokolls (IP) ausgehandelt werden können. SIP wird hierbei lediglich genutzt, um die Signalisierung zwischen den einzelnen Verhandlungsstellen abzuwickeln. Der Transport der Mediendaten erfolgt - wie bei ISDN auch – getrennt von der Verhandlung. Meist werden die Nutzdaten über eine andere Route und mit einem anderen Transportprotokoll übermittelt. Während für die Verhandlung TCP oder UDP zur Wahl stehen, geschieht der Transport der Nutzdaten meist mit RTP. Alle SIP-fähige Geräte können entweder direkt oder über einen so genannten SIP-Proxy kommunizieren. Im letzten Fall kann sogar die IP-Adresse der Gegenstelle unbekannt sein. Das ermöglicht eine höhere Mobiltät und Einfachheit beim Verbindungsaufbau. Wie funktioniert das?
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